Wir begrüßen das Ausbauangebot der Deutschen Glasfaser

Mit dem 8. September startet die sogenannte "Nachfragebündelung" für einen Glasfaseranschluss auch in Salzkotten und Upsprunge. Ausdrücklich begrüßt wird die Breitbandausbau-Initiative des Stadtrates von den dortigen CDU-Ortsverbänden.

„Nutzen wir die Chance für eine finanzierbare, höchstleistungsfähige und stabile digitale Anbindung aller Haushalte in unserer Stadt, zum Ausbau jetzt gibt es für uns keine Alternative“, begründet der stellvertretende Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Salzkotten, Hubertus Kaiser, das positive Votum seiner Partei. Wenn 40% der Haushalte einen 24-montigen Nutzungsvertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen, wird ohne weitere Anschlusskosten gebaut. Die monatliche Gebühr für die Glasfasernutzung liegt aktuell etwas über den DSL-Tarifen vorhandenen Anbieter und ist für viele Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung bei ihrer Entscheidung. Im Gegenzug erhält man den Hausanschluss kostenfrei und zu 100% die vertraglich vereinbarten Übertragungsleistungen. „Bislang kenne ich keinen Haushalt mit DSL-Anschluss in Salzkotten, bei dem die im Tarif nett umschriebene "bis zu"-Höchstübertragungsrate auch nur annähernd erreicht wird", sagt Kaiser, "obwohl man dafür bezahlt“. Neben der Deutschen Glasfaser hat sich kein weiterer Anbieter bereit erklärt, Salzkottens Haushalte in kalkulierbarer Zukunft mit Glasfaser zu erschließen. „Bei der Eisenbahn hat damals auch so mancher gemeint, da käme vielleicht noch ein anderer und baut eine Strecke mit besseren und günstigeren Konditionen….“ kommentiert Hubertus Kaiser mit einem Schmunzeln die Bedenken, man liefere sich mit dem Vertragsabschluss einem Monopolisten aus. Schlimm sei es, einem abfahrenden Zug nur hinterher zu sehen oder - um bei dem Beispiel des Eisenbahnbaus zu bleiben - weiterhin auf die Postkutsche zu setzen. Dass das nicht passieren darf, haben die Salzkottener Ortsteile verstanden und setzen im Endspurt alles daran, ihrerseits die 40% Hürde zu knacken. Thüle hat diese bereits übersprungen. „Wir möchten unsere Einwohner überzeugen, nicht überreden“, begründet Markus Zacharias sein Engagement für den Anschluss der Ortschaft Upsprunge an das Glasfasernetz. Auch in Upsprunge brauchen viele Mitbürger schon heute in vielen Bereichen ein stabiles und leistungsfähiges Netz im Up- und Download. Heißt, ein Empfangen und Absenden von Daten in gleich guter Geschwindigkeit. Als Anwendungsbereiche nennt Zacharias das digitale Fernsehen, Arbeiten von zu Hause aus oder die Möglichkeit, zukünftig Untersuchungsergebnisse zum Arzt hochzuladen oder die Haustechnik digital zu steuern. Wer keinen Anschluss hat, wird abgehängt. Auch bei einem eventuellen Verkauf oder einer Vermietung eines Hauses wird ein Glasfaseranschluss bald ein Entscheidungskriterium sein. „Wir möchten nicht zu den Ortschaften gehören, die die Chance hatten und sie nicht nutzten… „ machen sich Zacharias und Kaiser für den Ausbau stark. Salzkotten müsse die 40% Quote erreichen, damit zukunftsfähige Infrastruktur und Lebensqualität in Salzkotten erhalten bleiben.

 Foto: CDU Deutschlands/Markus Schwarze

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